Vom Küchentisch zum Verlagshaus
1998 begann alles in einer kleinen Münchner Wohnung. Die Gründerin Elisabeth Hartmann, selbst leidenschaftliche Köchin und ehemalige Lektorin, war frustriert von der Qualität vieler Kochbücher auf dem Markt. Rezepte, die nicht funktionierten. Anleitungen, die mehr Fragen aufwarfen als beantworteten. Bücher, die schön aussahen, aber in der Praxis versagten.
Sie beschloss, es anders zu machen. Das erste Buch – ein bescheidener Band mit 50 Grundrezepten der deutschen Küche – wurde in einer Auflage von 500 Exemplaren gedruckt. Jedes Rezept hatte sie selbst mindestens fünfmal gekocht, jede Mengenangabe überprüft, jeden Arbeitsschritt optimiert.
Der Erfolg kam langsam, aber beständig. Mundpropaganda unter Hobbyköchen, eine Empfehlung in einer Fachzeitschrift, dann die erste Kooperation mit einem etablierten Koch. Heute, mehr als 25 Jahre später, ist aus dem Ein-Frau-Projekt ein Team von 23 Mitarbeitern geworden – aber die Grundprinzipien sind geblieben.